
Wie geht es Papst Franziskus? – Tod Beerdigung Nachfolge 2025
Papst Franziskus verstarb am 21. April 2025 im Vatikan. Der 88-jährige Argentinier erlag einem Schlaganfall mit anschließendem Herzversagen. Nach einer neuntägigen Trauerzeit wurde er in Santa Maria Maggiore beigesetzt. Wenige Monate später wählte das Konklave mit Robert Francis Prevost den ersten US-Amerikaner auf den Stuhl Petri.
Sein Tod markierte das Ende einer turbulenten Phase für die katholische Kirche. Franziskus hatte sich seit Januar 2025 in medizinischer Behandlung befunden, zunächst wegen einer schweren beidseitigen Lungenentzündung. Die anschließende Genesungszeit blieb von erneuten Rückschlägen überschattet. Am Ostersonntag, dem 20. April, war er letztmals öffentlich auf dem Petersplatz zu sehen.
Mit seinem Tod begann die sogenannte Sedisvakanz, die Interimphase bis zur Wahl eines neuen Papstes. Das sogenannte „Anderthalb-Päpste-Jahr” zog weltweit großes Medieninteresse auf sich und ließ Gläubige wie Beobachter gleichermaßen zurück.
Wie geht es Papst Franziskus aktuell?
Wichtige Erkenntnisse
- Franziskus verstarb um 7:35 Uhr in seiner Residenz Casa Santa Marta an den Folgen eines Schlaganfalls
- Der Vatikan-Gesundheitsdirektor Andrea Arcangeli bestätigte den Tod per EKG
- Vorausgegangen waren eine 38-tägige Hospitalisierung wegen Lungenentzündung sowie Vorerkrankungen
- Der Leichnam wurde zunächst in der Santa Marta-Kapelle aufgebahrt, später in den Petersdom überführt
- Die Beisetzung erfolgte entgegen seinem Wunsch nach Schlichtheit in Santa Maria Maggiore
- Seit Dezember 2025 führt Papst Leo XIV. die Kirche
- Das Grab in Santa Maria Maggiore zieht weiterhin Pilger an
Chronologische Eckdaten
| Ereignis | Datum | Quelle |
|---|---|---|
| Geburt Jorge Mario Bergoglios | 17. Dezember 1936 | Wikipedia |
| Wahl zum Papst | 13. März 2013 | Vatican News |
| Hospitalisierung (Lungenentzündung) | Februar 2025 | Tagesschau |
| Entlassung aus Gemelli-Klinik | März 2025 | Deutsche Welle |
| Letzter öffentlicher Auftritt | 20. April 2025 | Tagesschau |
| Tod | 21. April 2025, 7:35 Uhr | Vatican News |
| Beerdigung | 26. April 2025 | Domradio |
| Wahl Papst Leos XIV. | Mai 2025 | n-tv |
Franziskus litt seit Jahren an chronischen Vorerkrankungen. Dazu gehörten Bluthochdruck, Diabetes Typ II, eine Darmoperation im Jahr 2021 sowie wiederkehrende Knieprobleme. Die Lungenerkrankung verschärfte sich ab Januar 2025 dramatisch und führte zur längsten Hospitalisierung seiner Amtszeit.
Ist Papst Franziskus tot?
Ja, Papst Franziskus ist verstorben. Kardinalkämmerer Kevin Farrell stellte den Tod am 21. April 2025 um 20 Uhr offiziell rituell fest. Der Vatikan bestätigte die Todesursache wenige Stunden später: Ein Schlaganfall führte zu Koma und irreversiblen Herzversagen.
Das Todes-EKG wurde vom vatikanischen Gesundheitsdirektor Andrea Arcangeli unterzeichnet und gilt als amtliche Bestätigung. Zwei Tage vor seinem Tod hatte Franziskus noch den Oster Segen Urbi et Orbi gespendet, wenngleich sichtbar geschwächt.
Die Nachricht verbreitete sich weltweit innerhalb von Minuten. Medien in allen Sprachen berichteten live über die Entwicklung im Vatikan. Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella und andere Staatsoberhäupter sprachen Kondolenzen aus.
Todesumstände im Detail
Franziskus starb in seiner eigenen Residenz, der Casa Santa Marta, wo er seit seiner Wahl 2013 lebte. Die Entscheidung, ihn nicht in den Apostolischen Palast zu bringen, fiel bewusst. Er wollte weiterhin in einfachen Verhältnissen wohnen.
Seine vorherigen Erkrankungen umfassten eine signifikante Lungenentzündung 2023, die sein rechtes Lungenvolumen dauerhaft reduzierte. Medienberichte erwähnten wiederholt seinen fragilen Gesundheitszustand in den letzten Amtsjahren. Informationen zu den medizinischen Grundlagen finden Sie in der Blutdruck-Tabelle nach Alter.
Der Tod wurde durch das Todes-EKG vom 21. April 2025 dokumentiert. Die Todesursache ist medizinisch und vatikanisch bestätigt. Alle berichteten Fakten stammen aus öffentlichen Quellen.
Details zur Beerdigung von Papst Franziskus
Die Beerdigung von Papst Franziskus folgte einem rituellen Ablauf, der sich über neun Tage erstreckte. Diese Periode, traditionell als Novendiale bezeichnet, umfasst im katholischen Brauchtum besondere Gebete und Andachten.
Nach der rituellen Feststellung des Todes durch den Kardinalkämmerer wurde der Leichnam noch am Abend des 21. April in der Kapelle der Casa Santa Marta aufgebahrt. Gläubige und Würdenträger konnten dort in den folgenden Tagen Abschied nehmen.
Ablauf der Trauerfeierlichkeiten
Am 23. April erfolgte die Überführung in den Petersdom, wo Franziskus für die letzte öffentliche Ehre aufgebahrt wurde. Tausende Pilger strömten in den folgenden Tagen zum Petersplatz.
Die feierliche Begräbnismesse fand am 26. April auf dem Petersplatz statt. Unter den Gästen befand sich auch US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit seiner Ehefrau Melania. Der Andrang übertraf alle Erwartungen.
Entgegen dem ursprünglichen Wunsch Franziskus nach einer schlichten Ruhestätte entschied sich das Konklave für eine Beisetzung in der Basilika Santa Maria Maggiore. Der letzte Papst, der dort beigesetzt wurde, war Benedikt XIV. im Jahr 1758.
Das Grab in Santa Maria Maggiore bleibt ein viel besuchter Pilgerort. Acht Monate nach der Beerdigung berichteten Medien von unvermindert großem Andrang. Ein Pilgerruf wurde zu einem inoffiziellen Symbol der Verehrung.
Wer ist der neue Papst?
Robert Francis Prevost wurde als Papst Leo XIV. gewählt. Der US-Amerikaner ist damit der erste Pope aus den Vereinigten Staaten in der Geschichte der katholischen Kirche. Seine Wahl erfolgte durch das Konklave, das nach dem Tod Franziskus zusammentrat.
Leo XIV. setzt auf einen neuen Führungsstil im Vatikan. Er übernimmt die Kirche in einer Zeit erheblicher Herausforderungen: Mitgliederschwund in Europa, Missbrauchsskandale und innerkirchliche Debatten um Homosexualität, die Rolle der Frauen und demokratische Strukturen.
Die Rede vom „Zweipäpstejahr” beschreibt das Jahr 2025 als eine Periode, die sowohl von der Trauer um Franziskus als auch vom Neuanfang unter Leo XIV. geprägt wurde. Spekulationen über mögliche Kandidaten hatten bereits vor dem Tod eingesetzt.
Historischer Kontext: Benedikt XVI.
Benedikt XVI., der vor Franziskus amtierte, starb am 31. Dezember 2022. Seine Amtszeit war von der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals und der Affäre Vatileaks überschattet. Eine Verwechslung zwischen den beiden Päpsten in Suchanfragen ist dokumentiert.
Benedikt XVI. wurde in der Petersbasilika beigesetzt, was eine seltene Ausnahme darstellte. Sein Pontifikat dauerte knapp acht Jahre und endete mit dem ersten freiwilligen Rücktritt eines Papstes seit 1415.
Live-Ereignisse: Messe und Ansprache heute
Da Franziskus im April 2025 verstarb, finden heute keine Live-Übertragungen seiner Ansprachen statt. Die letzte Messe, die er leitete, war die Ostermesse am 20. April 2025, bei der er den Segen Urbi et Orbi spendete.
Aktuelle Live-Ereignisse werden unter dem neuen Papst Leo XIV. übertragen. Der Vatikan bietet regelmäßige Streaming-Dienste für die sonntägliche Generalaudienz und andere Zeremonien an.
Für Gläubige, die den Papstgottesdienst heute verfolgen möchten, empfiehlt sich ein Blick auf die offiziellen Kanäle des Vatikans. Dort werden Messen, Audienzen und wichtige Ankündigungen live übertragen.
Papst Leo XIV. führt seit seiner Wahl im Mai 2025 die Amtsgeschäfte. Die aktuellen Termine und Ansprachen werden über Vatican News und offizielle Vatikan-Kanäle verbreitet.
Chronologie der Ereignisse
- 17. Dezember 1936: Geburt Jorge Mario Bergoglios in Buenos Aires, Argentinien
- 13. März 2013: Wahl zum Papst, Annahme des Namens Franziskus
- Weihnachten 2024: Eröffnung des Heiligen Jahres, erste Atemprobleme
- Februar 2025: Einweisung in die Gemelli-Klinik wegen beidseitiger Lungenentzündung
- März 2025: 38-tägige Hospitalisierung, Entlassung mit anhaltenden Beschwerden
- 20. April 2025: Geschwächter Auftritt beim Ostersonntag, Segen Urbi et Orbi
- 21. April 2025, 7:35 Uhr: Tod durch Schlaganfall und Herzversagen in der Casa Santa Marta
- 21. April 2025, 20:00 Uhr: Ritualfeststellung des Todes durch Kardinalkämmerer Farrell
- 23. April 2025: Überführung in den Petersdom für öffentliche Aufbahrung
- 26. April 2025: Feierliche Begräbnismesse auf dem Petersplatz
Bestätigte Fakten und offene Fragen
| Bereich | Bestätigt | Unklar |
|---|---|---|
| Todesdatum | 21. April 2025 | — |
| Todesursache | Schlaganfall mit Herzversagen | — |
| Beisetzungsort | Santa Maria Maggiore | Genauer Wortlaut des letzten Willens |
| Nachfolger | Papst Leo XIV. | — |
| Gesundheitszustand vor Tod | Lungenentzündung, Diabetes, Bluthochdruck | Einzelheiten zur letzten Behandlung |
| Entmachtung | Keine Belege in den Quellen | Gerüchte nicht verifizierbar |
Historischer Hintergrund
Franziskus war der erste Papst aus Lateinamerika und der erste Nichteuropäer seit dem 8. Jahrhundert. Seine zwölfjährige Amtszeit brachte bedeutende Reformen in der katholischen Kirche, darunter eine stärkere Fokussierung auf soziale Gerechtigkeit und Dialog mit anderen Religionen.
Sein Pontifikat war von Spannungen mit konservativen Kreisen innerhalb der Kurie geprägt. Reformen im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und die Öffnung gegenüber Homosexuellen stießen auf Widerstand.
Die Kirche stand während seiner Amtszeit vor enormen Herausforderungen: sinkende Mitgliederzahlen in Europa, anhaltende Missbrauchskandale und die Aufarbeitung historischer Fälle. Diese Probleme prägen auch das Pontifikat seines Nachfolgers. Weitere Informationen zu Gesundheitsthemen finden Sie in der Blutdruck-Tabelle nach Alter.
Quellen und Stimmen
„Der Tod wurde um 20 Uhr rituell festgestellt. Der Gesundheitsdirektor bestätigte den Tod durch ein EKG.”
— Nachrichtendienst nau.ch, 21. April 2025
„Franziskus litt unter Atemproblemen seit der Eröffnung des Heiligen Jahres zu Weihnachten 2024. Die beidseitige Lungenentzündung erforderte eine 38-tägige Behandlung.”
— Domradio, Bericht Mai 2025
„Die Beisetzung in Santa Maria Maggiore fand gegen seinen Wunsch nach schlichter Ruhestätte statt. Das Pilgerinteresse bleibt unvermindert hoch.”
— Vatican News, April 2025
Zusammenfassung
Papst Franziskus verstarb am 21. April 2025 an den Folgen eines Schlaganfalls. Nach einer feierlichen Beerdigung und einer neuntägigen Trauerzeit wurde er in der Basilika Santa Maria Maggiore beigesetzt. Sein Nachfolger, Papst Leo XIV., führt die katholische Kirche seit Mai 2025 durch eine Phase der Erneuerung. Das Grab Franziskus’ in Santa Maria Maggiore bleibt ein viel besuchter Pilgerort.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist Papst Franziskus gestorben?
Papst Franziskus starb am 21. April 2025 um 7:35 Uhr morgens in seiner Residenz Casa Santa Marta im Vatikan.
Wie ist die Todesursache von Papst Franziskus?
Die offizielle Todesursache war ein Schlaganfall, der zu Koma und irreversiblen Herzversagen führte. Der Vatikan-Gesundheitsdirektor bestätigte dies per EKG.
Wo wurde Papst Franziskus beigesetzt?
Franziskus wurde in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom beigesetzt, obwohl er einen einfacheren Bestattungsort bevorzugt hatte.
Wer ist der neue Papst nach Franziskus?
Robert Francis Prevost wurde als Papst Leo XIV. gewählt. Er ist der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri.
Wann war die Beerdigung von Papst Franziskus?
Die feierliche Begräbnismesse fand am 26. April 2025 auf dem Petersplatz statt. Die Beisetzung in Santa Maria Maggiore folgte am selben Tag.
Was bedeutet Sedisvakanz?
Sedisvakanz bezeichnet die Zeit zwischen dem Tod eines Papstes und der Wahl seines Nachfolgers. Während dieser Phase übernimmt der Kardinalkämmerer bestimmte Aufgaben.
Was ist das „Anderthalb-Päpste-Jahr”?
Der Begriff beschreibt das Jahr 2025, das sowohl durch die Trauer um den verstorbenen Franziskus als auch durch den Neuanfang unter dem neu gewählten Leo XIV. geprägt wurde.
Ist Papst Benedikt XVI. noch am Leben?
Nein, Benedikt XVI. starb am 31. Dezember 2022. Sein Tod liegt zwei Jahre und vier Monate vor dem Tod Franziskus’ zurück.